Ob auf Städtetrip, Geschäftsreise oder beim langen Zwischenstopp am Flughafen — Smartphone, Kopfhörer und Tablet gehören inzwischen zu den ständigen Begleitern von Vielfliegern und Urlaubern. Umso praktischer, wenn unterwegs eine Powerbank griffbereit ist und der Akku nicht genau dann den Geist aufgibt, wenn man ihn braucht. Doch spätestens beim Packen taucht oft die Frage auf: Darf eine Powerbank eigentlich mit ins Handgepäck? In diesem Beitrag nehmen wir aktuelle Regelungen und Vorschriften unter die Lupe und verraten dir, worauf du beim Reisen mit einer Powerbank achten solltest, damit deine Reise über den Wolken möglichst stressfrei und angenehm verläuft.
Darf ich eine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen?
Die Kurzantwort lautet: Ja, eine Powerbank darf in der Regel mit ins Flugzeug — allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Da in Powerbanks Lithium-Ionen-Akkus verbaut sind, gelten beim Fliegen besondere Sicherheitsregeln. Deshalb dürfen sie meist nur im Handgepäck transportiert werden und bestimmte Kapazitätsgrenzen nicht überschreiten. Welche Regeln genau gelten, schauen wir uns im nächsten Abschnitt an.
Welche Regeln gelten für Powerbanks im Flugzeug?
Damit du beim Packen den Überblick behältst, hier die wichtigsten Regeln für Powerbanks im Flugzeug:
- Bis 100 Wh sind Powerbanks in der Regel problemlos im Handgepäck erlaubt.
- Zwischen 100 und 160 Wh ist meist eine vorherige Genehmigung der Airline erforderlich.
- Über 160 Wh sind Powerbanks im Passagierflugzeug normalerweise nicht erlaubt.
- Außerdem gilt: Powerbanks dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden, nicht im Aufgabegepäck.
Entscheidend ist dabei immer die Kapazität in Wattstunden (Wh), die du meist direkt auf der Powerbank findest.
Während des Fluges gelten zusätzlich bei den meisten Airlines einige Sicherheitsregeln: Powerbanks sollten nicht zum Laden von Geräten genutzt werden, und auch das Aufladen der Powerbank selbst ist in der Regel nicht erlaubt. Außerdem müssen sie im Handgepäck bleiben und jederzeit zugänglich sein, also nicht im Gepäckfach verstaut werden.


Warum darf die Powerbank nicht im Koffer transportiert werden?
Powerbanks gehören nicht ins Aufgabegepäck, weil darin Lithium-Ionen-Akkus verbaut sind, die sich im seltenen Fall überhitzen oder sogar entzünden können. Im Frachtraum bekommt das niemand direkt mit, was im Ernstfall problematisch wäre. Im Handgepäck dagegen kann die Crew schneller reagieren, falls etwas passiert. Deshalb müssen Powerbanks bei den meisten Airlines ins Handgepäck.
Was du bei der Sicherheitskontrolle beachten musst?
Bei der Sicherheitskontrolle solltest du deine Powerbank am besten griffbereit im Handgepäck haben, damit du sie bei Bedarf schnell herausnehmen kannst. In manchen Fällen wird sie separat gescannt, ähnlich wie andere elektronische Geräte. Wichtig ist außerdem, dass die Kontakte geschützt sind und die Powerbank nicht beschädigt ist. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du sie einfach in einer kleinen Tasche transportieren, statt lose im Rucksack. Ansonsten gibt es in der Regel keine besonderen Anforderungen, solange die Kapazitätsgrenzen eingehalten werden.
Entspannt fliegen mit Powerbank
Am Ende ist es eigentlich ganz unkompliziert: Powerbanks kannst du in der Regel problemlos mit ins Flugzeug nehmen, solange sie im Handgepäck mitkommen und die üblichen Grenzwerte eingehalten werden. Wenn du kurz auf die Wh-Angabe schaust und dich an die Grundregeln hältst, kommst du normalerweise ohne Stress durch die Sicherheitskontrolle und kannst entspannt reisen.











